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Destillerie:
Sauerland Distillers GmbH

Thünenstraße 11
58511 Lüdenscheid

Botanicals:
A
ls Botanicals werden neben Wacholder, Sauerampfer, Fichtenspitzen, Brennnesseln, Baumpilz, Zitrus und Löwenzahnwurzel verwendet. Gegenüber dem Woodland Sauerland Dry Gin wurde die Mandarine gegen Zitrone ausgetauscht. Diese kommt mit dem hohen Alkoholgehalt besser zurecht.

 Flaschengröße:
500 ml

 Alkoholgehalt:
57,15 % Vol.

Bezugsquellen:

 

 

 

Gin Vorstellung:

Auf der Finest Spirits 2020 haben wir den Stand vom Woodland Sauerland Dry Gin besucht. Dort haben wir den Geschäftsführer Dr. Moritz Dimde und den Bartender Jan Blumenthal kennengelernt. Wir haben Jan gleich nach dem Woodland Navy Strength Gin gefragt, der uns sehr interessiert hat. Dieser war dort neben seinem kleinen Bruder (Woodland Sauerland Dry Gin) und seiner Schwester (Woodland Sauerland Pink Gin) aufgereiht. Diese beiden haben wir natürlich auch noch probieren können. Über den gut geratenen Bruder haben wir ja schon berichtet. Bei seiner Schwester waren wir erst skeptisch, da wir schon schlechte Erfahrungen ist Pink Gins gemacht haben. Bei diesem ist die Herkunft aber nicht zu verleugnen. Er ist in der Machart der Sauerland Gins hergestellt und schmeckt richtig lecker. Als Sommer-Gin ist er eine gute Wahl. Vielleicht findet ihr ihn auch im Sommer hier auf unserer Seite. Vervollständigt wird das Quartett der Sauerland Dry Gins vom Master Cut, einem Barrel Aged Gin.

Doch nun zum Woodland Navy Strength Gin.

Wie in aller Welt kamen die guten Jungs auf die Idee einen so guten Navy Strength zu machen? War Moritz mit seinen Kollegen auf der Versetalsperre mit dem Tretboot unterwegs? Haben sie sich vielleicht gegenseitig die einzige Woodland Dry Gin Flasche oder das Tonic abgejagt?
Die Entstehungsgeschichte, die wir von Jan erfahren haben, klingt etwas weniger spektakulär. Viele seiner Kollegen schätzen die – mit vielen Auszeichnungen bestätigte – Qualität des Woodland Dry Gins. Allerdings kam der Gin mit seinen „nur“ 45,3 Vol. % bei einigen Cocktails nicht gut zur Geltung. Somit war der Bedarf an einem Navy Strength Gin da. 
Diese Erklärung ist für uns gut nachvollziehbar. Nach einigen Versuchen wurde das ursprüngliche Rezept nur an einer Stelle geändert. Die Mandarine verträgt sich nicht so gut mit dem hohen Alkoholgehalt. Daher wurde sie gegen die Zitrone ausgetauscht.

Hergestellt wird dieser Gin aus 100 % Getreidealkohol, wie auch die anderen Woodland Gins.

Und dieser Gin ist kein Leichtmatrose. Mit seinen ganzen Auszeichnungen (Gold in Los Angeles, Platinum SIP Award, CWSA Double Gold, Lyon Argent Silver, etc.) ist er eher ein hochdekorierter Admiral.

Flasche und Etikett:

Wie alle Woodland Gins, wird auch der Woodland Navy Strength Gin in einer runden und schlichten Glasflasche abgefüllt. 
Das Etikett ist auch gleich aufgebaut, dieses sieht noch edler aus. Es liegt an der blauen Farbe – wohl in Anlehnung an die Marine – und der goldenen Schrift. Nur der Schriftzug Woodland und die Bezeichnung Navy Strength sind in weißer Schrift aufgedruckt. Über dem Namen finden sich die gekreuzten Morgensterne und die römische Zahl für 2017. An den gewohnten Stellen stehen die Flaschengröße und der Alkoholgehalt.

Das Rückenetikett hält zum einen Informationen über den Gin in englischer Sprache, die Batch-, Flaschennummer und das Abfülldatum bereit. Zum anderem – wie schon beim Woodland Sauerland Dry Gin zeigt es auch ein Bild, welches durch den Gin schimmert. Dieses enthält stilecht eine Schlachtszene mit Piraten. Einer von Ihnen trägt ein Fass. Ob es auch diesen tollen Gin enthält?

Woodland Navy Strength Gin; GINisIN

Der schon vertraute Holzgriffkorken mit den gekreuzten Morgensternen verschließt die Flasche.

Geruch:

Gleich zu Beginn des Tastings haben wir eine angenehme Wacholdernote in der Nase. Die Zitrus- und würzigen Aromen schließen sich an. Gegenüber seinem kleinen Bruder ist er nicht so süßlich. Dies führen wir auf die fehlende Mandarine zurück.
Für die würzigen und waldigen Noten sorgen Löwenzahn, Fichtennadeln und Brennnesseln in bewährter Form.

Dieser Gin kitzelt mehr in der Nase als sein kleiner Bruder.

Der Kühlstein mildert den Duft angenehm ab. Jetzt kommen die Zitrusaromen im Hintergrund gut raus.

Dies ändert sich mit Schweppes Dry Tonic nicht weiter.

Geschmack:

Auch auf der Zunge wird schnell deutlich, wer der große Bruder ist. Die 57,15 % sind deutlich auf der Zunge präsent. Eine angenehme Schärfe bleibt lange auf der Zunge. Im Mundraum entfaltet sich eine wohlige Wärme. Nach dem Schlucken wärmt sich auch die Kehle.
Für einen Navy Strength Gin ist dieser Gin mit seinem würzigen Geschmack nach Wald sehr bodenständig.

Auch auf der Zunge verändert sich der gekühlte Gin. Er gibt mehr Geschmacksrichtungen preis. Die Zitrusfrüchte kommen nun gut zur Geltung. Milder und wärmer kommen auch die würzigen Bestandteile raus.

Mit Schweppes Dry Tonic kommen die würzigen Noten deutlich hervor.
Seine wahre Stärke spielt dieser Gin aber in Cocktails aus.

Zwei Cocktailempfehlungen:

Woodland Navy Strength Gin – Navy Classic:
Gin:

1/5 Woodland Navy Strength Gin
Tonic:
4/5 Schweppes Dry Tonic Water
Garnish:
Basilikum und Zitronenzeste

Woodland Navy Strength Gin – Power Basil Smash:
Zutaten:
5 cl Navy Strength Gin
3 cl einfacher Sirup
3 cl Zitronensaft
15 Basilikumblätter

Zubereitung:
Gin und Basilikum in einem Shaker mischen und 5 Minuten ruhen lassen. Alle anderen Zutaten in den Shaker mit Eis gießen und 20 Sekunden lang gut schütteln. Anschliessend durch einen Sieb in ein Glas mit frischem Eis gießen.

Garnish:
Eine Zitronenschale und Basilikum

Unser Fazit:

Der Woodland Navy Strength Gin ist im Vergleich zu seinem kleinen Bruder deutlich kräftiger und pur nicht so unser Geschmack. In Cocktails kann er dafür umso mehr glänzen. Hier spielt er seinen höheren Alkoholgehalt deutlich zu seinem Vorteil aus. Im Basil Smash kommt er richtig gut rüber.
Damit ist die Arbeitsteilung für uns klar geregelt. Den Woodland Sauerland Dry Gin, mit seinem feiner würzig frischen Geschmack, verwenden wir weiterhin gerne für ein Gin Tonic. Seinen großen Bruder nun lieber für Cocktails.

Erklärung zu Navy Strenght:

Mit Navy Strenght, Gunpowder Proof oder auch Fassstärke werden Gin (ebenfalls auch Rum und Whiskey) bezeichnet, die mindestens einen Alkoholgehalt von 57 % Vol. aufweisen.

GinIsIn

Diese geht auf die Blütezeiten der britischen Marine zurück. Im 18. Jahrhundert gab es eine Vorschrift bei der Royal Navy, dass auf den langen Seereisen Gin an Bord der Schiffe mitgeführt werden musste. Damit sollte nicht nur die Moral der Matrosen und der Mut in den Schlachten gefördert werden. Es waren auch medizinische Erwägungen, die dazu führten.

Mit dem Gin wurden der Besatzung auch Zitronensaft (gegen Skorbut) und chininhaltiges Wasser (Tonic Water) gegen Malaria verordnet. Dieser Umstand hat unter anderem den Lind & Lime Gin inspriert.

Auf den Reisen wurde der Gin und die restlichen Lebensmittel unter Deck in der Nähe vom Schießpulver gelagert. Die Gefahr bestand aber darin, dass die Trunkenbolde den Gin über das Schießpulver verschütteten und es so unbrauchbar machten. Mit einem Alkoholgehalt von mindestens 57 % Vol. war dieses Risiko und dass eine Meuterei auf Grund von Alkoholverzicht gebannt.

Neben dem hohen Alkoholgehalt haben die Navy Strengt Gins ein intensives und kräftiges Aroma. Dies ist besonders gut für Cocktails geeignet. Auch der einzigartige und unverfälschte Geschmack findet zunehmend Anhänger.

Passende Tonics:

Zubehör für den perfekten Trinkgenuss:

Disclaimer

Diesen Beitrag müssen wir als als Werbung kennzeichnen (Telemediengesetz §6). Denn wir nennen ein Produkt oder eine Marke. Der hier beschreibene Clockers Gin Gin wurde uns von der Sauerland Distillers GmbHunentgeltlich zum Testen zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank für die Untesrstützung. Dieser Umstand hat keine Auswirkungen auf unsere Beschreibung und unser Fazit. Bei verwendeten Amazon Produkt-Links handelt es sich um Affiliate Links, bei denen wir eine Vergütung für Eure Einkäufe erhalten. Dies kostet euch nichts und uns hilft es, diesen Blog zu betreiben.