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Destillerie:
Lab+Distillery by Mackmyra
Kolonnvägen 2
802 67 Gävle – Schweden

Botanicals:
Hier kommen Wacholderbeeren, Limetten, Grapefruit, Zitronen, Orangen, Koriander, Kardamom, Pomeranze, Vanille, rosa Pfeffer, Zimt, Ingwer, Holunder, Anis, Preiselbeeren und Himbeeren zum Einsatz

Flaschengröße:
500 ml

Alkoholgehalt:
47,3 % Vol.

Bezugsquellen:

 

Gin Vorstellung:

Bei einer spontanen Verkostung in Bamberg im Dezember 2018 haben wir den Kreatör Jin kennengelernt. Es ist ein Bio-Gin von der schwedischen Lab+Distillery by Mackmyra. Leider wurde die letzte Flasche kurz vor unserem Eintreffen verkauft. Somit konnten wir an diesem Abend nur den Weyermann Gin mitnehmen. Von diesem werden wir euch auch noch berichten.

Im Februar 2019 haben sich unsere Wege wieder gekreuzt. Dieses Mal haben wir eine Flasche ergattern können.

Flasche und Etikett:

Der Kreatör Jin kommt in einer schlichten Glasflasche mit runden Vertiefungen am unteren Ende daher. So kann sie einem beim Einschenken nicht aus der Hand fallen. Eine clevere Idee.

Das grüne Etikett auf der Vorderseite zeigt den Namen, den Produzenten, die Batch- und Flaschen-No. Die Rückseite enthält u. a. Information zur Destillerie, der Flaschengröße, dem Alkoholgehalt und ein Bio-Siegel. Hinweise zu den Botanicals finden sich leider nicht.

Verschlossen wird dieser Gin durch einen Kunststoffkorken mit einem Abschluss aus Metall. Darauf ist ein Symbol eingelassen.

Geruch:

Wir öffnen den massiven Korken und uns strömt gleich ein starker Duft aus der Flasche entgegen. Wir nehmen deutlich den Alkohol mit seinen 47,3 % Vol. und eine starke Wacholdernote war. Die übrigen Botanicals finden zuerst nicht den Weg in unsere Nasen.

Wenn wir dem Gin im Glas etwas Ruhe gönnen, kommen die frischen Düfte zu ihrem Recht. Ob dies die Frische Schwedens ist, können wir leider nicht sagen. Wir waren noch nicht dort. Es ist auf jeden Fall ein angenehmes olfaktorische Erlebnis.

Geschmack:

Nach dem sehr facettenreichen Duft wollen wir nun endlich den Geschmack kennenlernen. Der erste Schluck brennt auf der Zunge. Anschließend stellen wir eine gewisse Schärfe fest. Dafür sind bestimmt der Ingwer und der rosa Pfeffer verantwortlich. Beim zweiten Schluck kommt der Anis deutlich zum Vorschein. Dazu mischt sich eine fruchtigen Süße aus Holunder, Preisel- und Himbeeren.

Auch hier bedarf es also etwas Zeit, bis sich die Aromen vollständig entfalten. Dann kommen die einzelnen Nuancen deutlicher an die Oberfläche.

Im Abgang bleibt ein lang anhaltender Geschmack am Gaumen.

Bei der puren Variante fehlen uns die Zitrusaromen. Die ja durch die verwendeten Botanicals vorhanden sein müssten.

Nach Zugabe von Tonic ist er richtig mild geworden. Die Botanicals kommen nun besser zu Geltung. Wir nehmen eine leicht bittere Note wahr. Hier kommt die Pomeranze durch. Diese hält sich lange auf der Zunge. Eine Fruchtigkeit ist nur leicht erschmeckbar.

Unser Fazit:

Dies ist ein Gin auf dem zweiten Schluck.

Der Kreatör Jin ist ein Gin, für den man sich Zeit nehmen muss. Dann schmeckt man seine ganze Komplexität.

Uns gefällt der Kreatör Jin mit einem guten Tonic auf Eis. Zur Deko gibt es noch eine Zitronenzeste. Für den fruchtigen Geschmack verwenden wir auch eine gefrorene filetierte Grapefruit.

 

 

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