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Destillerie:
Feingeisterei
Auf dem Gut 4c
21493 Basthorst

Botanicals:
Im 5 Continents Hamburg Dry Gin werden 22 Botanicals aus allen fünf Kontinenten vereint. Neben Wacholder machen asiatischer Ingwer, scharfe Paradieskörner (bekannt als Guineapfeffer) aus Afrika, australischer Eukalyptus, amerikanische Mate und Kaktus, Lavendelblüten, Schwertlinienwurzeln aus Europa, Kardamomsamen und Koriander ihn zu einem kosmopolitischen Gin.

Flaschengröße:
700 ml

Alkoholgehalt:
47,0 % Vol.

Bezugsquellen:
Feingeisterei

 

Gin Vorstellung:

Nach einem spannenden Tag in Hamburg soll unsere Deutschlandreise heute nach Rügen weitergehen. Doch nicht ohne zuvor auf Gut Basthorst vorbei geschaut zu haben. Nicht nur, dass wir den 5 Continents Hamburg Dry Gin vom Brenner Fabian Rohrwasser probieren wollen. Wir sollen auch noch Grüße von Martin vom Knut Hansen Dry Gin überbringen.

Etwas versteckt auf dem großen Gutsgelände, finden wir Fabian in seiner Brennerei mit angeschlossenem Verkaufsraum. Hier finden sich alle seine Kreationen zur Verkostung und zum Kauf.

Das Sortiment der Feingeisterei besteht u. a. aus Obstbränden, Rum, Liquören, Vodka, einigen Spezialbränden (Bier, Schokolade, Kaffee, etc.), einem Aquavit und einem Sloe Gin.
Fabian bietet darüber hinaus noch Verkostungen und Brenn-Seminare, Schaubrennen und einen Whisky-Workshop an.

Wie kommt jemand, der ein so großes Angebot hat auf die Idee, einen Gin zu produzieren? Weil ihn jeder hat, ist eine zu leichte Antwort.

Die Idee ist bei einer geplanten Kooperation entstanden. Die Umsetzung hat der erfahrende Brenner dann alleine in die Hand genommen. Daraus ist dann dieser sehr komplexe und ausgewogene 5 Continents Hamburg Dry Gin entstanden.

 

Flasche und Etikett:

Der 5 Continents Hamburg Dry Gin wird in einer Milchglasflasche mit 700 ml Inhalt angeboten. Auf der Vorderseite steht deutlich die Zahl 5. Diese wird von einer schönen Frau mit langen Haaren liebkost. Im Haar verbergen sich einige Botanicals und ein Steuerrad. Auf der linken Seite wird das wallende Haar zu Wellen, auf denen ein Dreimaster fährt. Vermutlich mit Gewürzen für den Gin in den Lagerräumen. Zwei Vögel links und rechts deuten für uns die Freiheit der weiten Welt an. Unterhalb der 5 findet sich der Schriftzug „continents Hamburg Dry Gin“. Die Flaschengröße und der Alkoholgehalt stehen jeweils an der linke bzw. rechten Seite. Der Herkunftsort und die Entfernung nach Hamburg auf Deutsch und auf Englisch komplettieren die Vorderseite.

Auf der Rückseite erfährt der Leser etwas über die Idee hinter diesem Gin, die Herstellung in small batches, die Herstellungsart als London Dry Gin und die 100%ige Bioqualität. Die Botanicals mit ihren Geschmacksrichtungen und die Anschrift der Brennerei schließen die Informationen ab.

Verschlossen wird dieser Gin von einem schwarzen Drehverschluss aus lackiertem Aluminium. Damit geht auf der langen Reise kein Tropfen des leckeren Getränks verloren.

Diesen Gin gibt es auch als halbe Portion in einer durchsichtigen Glasflasche mit buntem Druck. Wir haben die große Flasche mitgenommen, weil sie uns besser gefällt.

 

Geruch:

Dem Glas entweicht eine leichte Frische, die schwer einer einzelnen Zutat zugeschrieben werden kann. Für uns ist es eine vielschichtige Komposition aus den verwendeten Botanicals. Sie ergänzen sich hervorragend und sind perfekt aufeinander abgestimmt. Der Wacholder ist nur dezent wahrnehmbar. Ein sanftes Kitzeln ist in der Nase zu spüren. Hier könnten die Paradieskörner mit dem Ingwer und den 47 % Vol. für dieses angenehme Gefühl sorgen.

Mit Eis kommt die Schärfe deutlicher zur Geltung. Die Frische ist dafür in den Hintergrund getreten.

Durch die Hinzugabe von Tonic treten die Früchte deutlich hervor.

 

Geschmack:

Auf der Zunge kommt es zu einem Feuerwerk der Aromen. Wir schmecken Eukalyptus, pfeffrige Noten, eine leichte Schärfe und eine milde Frische. Dieser Gin bleibt lange angenehm im Mund. Der Abgang ist warm. Hier könnte der asiatischen Ingwer mit im Spiel sein. Brennen tut es auch nicht. Logisch, den vom Brennen versteht Fabian Rohrwasser einiges.

Mit einem Kühlstein ist gleich eine wohlige Wärme im Mund. Klingt komisch, ist aber so. Die Schärfe steht nun auch auf der Zunge ganz vorne.

Mit Schweppes Dry Tonic kommen leicht bittere Noten zum Vorschein. Hier haben die Mate, der Kaktus und die Schwertlinienwurzeln ihren Auftritt.

Mit Fever Tree Mediterranean ist dies nicht so ausgeprägt.

Thomas Henry Tonic hebt die fruchtige Note hervor. Die leichte Bitterkeit ist angenehm und unterstützt die leckere Frische. Eine Zitronen- oder Grapefruitzeste verstärkt dies auch noch.

 

Unser Fazit:

Der 5 Continents Hamburg Dry Gin ist schon etwas besonders. Er verkörpert für uns das hanseatische Understatement. Kein dominantes Aroma, keine schrille Flasche.
Dieser Gin ist komplett, kompakt und harmonisch. Kein Botanical drängt sich in den Vordergrund. Hier zeigt sich die Brennkunst von Fabian Rohrwasser.

Bei diesem Gin ist der Gesamteindruck entscheidend.

Uns gefällt dieses Konzept sehr gut.

 

 

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